Unser Chorleiter

Thomas Busch sammelte intensive Erfahrungen als Ensemblesänger in der Rheinischen Kantorei unter Hermann Max, dessen Assistent er beim Interationalen Kurs für die Interpretation vokaler Alter Musik in Romainmotier, Schweiz, war. Seine Studien an der Musikhochschule und Universität Köln erweiterte er durch eine private Gesangsausbildung bei Hilde Wesselmann (http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/hilde-wesselmann/).

Er leitete Oratorien-, Kammer-, Jugend- und Schulchöre in West- und Norddeutschland sowie in Washington, DC; als Mitbegründer des Polnischen Barockorchesters Krakau dirigierte er zahlreiche Chor-Orchester-Konzerte mit diesem, aber auch mit anderen Orchestern.

Beim Internationalen Chorwettbewerb in Riva del Garda gewann Thomas Busch mit seinem Kammerchor Pro Musica Bremen neben mehreren goldenen Diplomen in verschiedenen Kategorien den „Conductor’s Prize for Outstanding Artistic Achievements“.

Beim Aufbau des Schulchores der Graf-Anton-Günther-Schule Oldenburg (1992 – 2002) und der Leitung des Oldenburger Jugendchores entwickelte er das pädagogische Konzept einer engen Zusammenarbeit von jugendlichen SängerInnen mit professionellen Orchestermusikern, die sich für beide Seiten als enorm motivierend und fruchtbringend erwies. Ergebnisse dieser Arbeit auf CD wurden jahrelang vom Münsteraner Label Musicom Münster vertrieben.

Als Leiter des Schulchores der German School Washington, DC arbeitete Thomas Busch ebenso mit dem „grammy award winning“ Jazz-Ensemble Afro Bop Alliance wie auch mit dem Barockorchester New World Bach Players zusammen. Im Strathmore Music Center der Capitol Area führte er die Carmina Burana auf.

Seit 2006 ist er zertifizierter „Kodály-Lehrer“ der OAKE (Organisation of American Kodály Educators). 2010 zog er nach Bonn und arbeitet hier als Gymasiallehrer, Chor- und Orchesterleiter.

In der Zeitschrift „Chorzeit. Das Vokalmagazin.“ ist unter dem Titel „Intonation ist kein Schicksal“ ein schöner Artikel über die stimmbildende Arbeit von Thomas Busch erschienen.

Chorzeit. Das Vokalmagazin. Nr 28, Juni 2016

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